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Bericht von:   Bernd Schiffer, DLRG–Waldbröl

Testfahrzeug: Griffon Hovercraft 380TD

 


 

   

 

Hier ein kleiner Bericht mit Bild von meinem Aufenthalt bei der Fa. Griffon Hovercraft in Southampton zu einer Testfahrt.

 

Das Craft entspricht in der Verarbeitung einem sehr stabilen Arbeitsboot, im Autobereich mit der Marke Landrover zu vergleichen. Die Bilder sind natürlich eine zivile Version, ohne weitere Einrichtungen für die Wasserrettung. Ich hatte dort die Gelegenheit bei Windstärke 5-6 auf den River Solent raus zu fahren, bis an die Mündung zum Meer… vergleichbare Größe etwa der Rhein aber mit Gezeitenwirkung und Welleneinwirkung vom Meer.


Bei den eher schlechten Wetterbedingungen und ca. 1-1,5 m hohen Wellen machte das Craft einen guten Eindruck. Ich hatte es nach kurzer Eingewöhnung im Griff. Starke Probleme mit Gewichtsverlagerungen wie bei kleineren Modellen sind eher nicht zu bemerken. Natürlich neigt das Fahrzeug dazu, zu dem Punkt der größten Gewichtsverlagerung hin zu kriechen, aber das halte ich sogar für nutzbar, wenn man an ein Opfer heranfährt sich mit 2 Mann an die Seite begibt, wo man das Opfer aufnehmen will und sich das Craft dann langsam auf das Opfer zu bewegt. Das habe ich an einer Boje simuliert.


Die Lärmentwicklung ist eher nicht so heftig wie bei den kleinen Sportfahrzeugen, die derzeit von der DLRG in Niedersachsen und Schleswig Holstein verwendet werden. Auch hat das Craft kaum eine Wasserspraywirkung und zieht kaum Wellen hinterher. Selbst Vögel fliegen nicht unbedingt weg. Ein Angler, an dem ich mehrmals, in 5 m Abstand langsam, (20- 25 km/h) vorbeigefahren bin, wurde auch nicht nass oder hat sich gar beschwert.


Leider gibt es von meinen Fahrversuchen keine Fotos, da ich etwas mehr außerhalb des Hafens gefahren bin, um mit der ungewohnten Fahrzeugtechnik kein Risiko einzugehen. Wegen dem starken Regenwetter sollte meine Digicam trocken bleiben. Alles in allem, eine Fahrzeugtechnik, die man berücksichtigen sollte, da sie auch z.B. in Hochwassergebieten gut zu nutzen ist. Auch die Druckwirkung auf durchnässte Deiche oder Boden ist nur minimal.


Das Fahrzeug stellt das bisher kleinste Modell der Fa. Griffon dar. Zum Transport ist es, durch Entleeren der seitlichen orangenfarbenen Luftschläuche, auf eine auf Breite von ca. 2,30 m zu verkleinern. Besonders gut dürfte das Fahrzeug auf strömenden Gewässern einsetzbar sein, da die Strömung nur geringen Einfuß auf das Fahrzeug hat. Das Hovercraft kann auch bei starker Strömung auf der Stelle gehalten werden. Auch da wo, wegen Hindernissen oder Untiefen ein Bootseinsatz nicht möglich ist und man Personal nicht ins Wasser schicken sollte. Stromschnellen sind mit dem Fahrzeug ebenfalls beherrschbar.


Alles in allem eine Alternative zum direkten Einsatz eines Wasserretters im Wasser oder bei Eis und Hochwassereinsätzen.

 


 

 

 

 

 

 

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